Kann die Einnahme von Eiweißpulver Nebenwirkungen haben?

Eiweißpulver wird von vielen Sportlern und Fitnessbegeisterten als Unterstützung beim Muskelaufbau genutzt. Es sorgt dafür, dass nicht so viel Eiweiß aus der Nahrung bezogen werden muss, was die Ernährung vereinfacht und trotzdem den erhöhten Proteinbedarf deckt. Allerdings ist mittlerweile bekannt, dass Eiweißpulver auch Nebenwirkungen haben kann. Sofern die Pulver jedoch nicht überdosiert werden und keine Krankheiten bestehen, ist der Konsum unbedenklich.

Grundsätzlich benötigt ein Mensch etwa 0,8 bis 2 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht – je nach körperlicher Belastung und Trainingsziel. Diese Menge an Eiweiß kann auch mithilfe einer ausgewogenen Ernährung problemlos zugeführt werden. Auch für Vegetarier und Veganer ist dies möglich.

Langfristig kann der Konsum von Eiweißpulver in zu großen Mengen zu Nierenschäden führen. Zu hohe Mengen Protein belasten die Nieren, wenn sie nicht genug Flüssigkeit bekommen. Die im Proteinshake aus Eiweißpulver enthaltene Flüssigkeit reicht dabei nicht, um diesen Bedarf zu decken. Gleichzeitig muss also genug Wasser getrunken werden, wenn Eiweißpulver eingenommen wird. Wenn schon eine Nierenerkrankung vorliegt, sollte Eiweißpulver nicht ohne Vorbesprechung mit dem Arzt eingenommen werden.

Laktoseintolerante Sportler haben mit Whey Protein als Eiweißpulver möglicherweise Probleme. Es kann zu Reaktionen auf das Whey Protein kommen, weshalb sie lieber ein veganes Eiweißpulver verwenden sollten, das nicht aus Milch oder Milchprodukten gemacht wird. Symptome sind Übelkeit und Bauchschmerzen nach der Einnahme.

Achten Sie generell darauf, dass das Produkt möglichst keinen Zucker enthält und behalten Sie im Hinterkopf, dass Proteinpulvern in der Regel auch diverse Vitamine zugesetzt werden, die ebenfalls nur in Maßen supplementiert werden sollten.

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Bild: Bigstockphoto.com / New Africa

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