Wann sollte ich einen Schilddrüsenarzt aufsuchen?

Die Schilddrüse findet sich bei Menschen wie auch Säugetieren am Hals in Nachbarschaft von Kehlkopf und Luftröhre. Ist das Organ erkrankt, sollte ein Fachmediziner aufgesucht werden. Dieser ist entweder Endokrinologe (ein auf Drüsen und Hormone spezialisierter Internist) oder Facharzt für Nuklearmedizin. Letzterer ist zuständig für die sogenannte Schilddrüsenszintigraphie, mit der bestimmt werden kann, wieviel Jod die Schilddrüse aufnimmt. So können viele Schilddrüsenkrankheiten diagnostiziert werden. Eine Schilddrüsenszintigraphie ist jedoch nicht immer erforderlich, so dass auch der Endokrinologe anhand der Symptome, der Bestimmung der Schilddrüsenparameter und der Schilddrüsensonographie eine Diagnose und die erfoderliche Therapie bestimmen kann.

Eine hormonbildende Drüse

Schließlich werden von dem Organ, das bei Menschen die Form eines Schmetterlings bildet, verschiedene hormonelle Vorgänge im Organismus gesteuert. Ein Fehlfunktion kann daher zu starken Beeinträchtigungen führen, so dass bei Veränderungen und Problemen ein Schilddrüsenarzt konsultiert werden muss!

Was kann an der Schilddrüse falsch laufen?

Denkbar sind Entzündungen. Bekannt und auch als Schönheitsmakel gefürchtet ist zudem der so genannte Kropf, bei dem die Schilddrüse nicht nur tastbar, sondern auch optisch ersichtlich vergrößert ist. Unter anderem kann Jodmangel derartige Symptome auslösen.

Generell gilt die Schilddrüse als zwar kleines Organ, das jedoch große Wirkung besitzt. In Verdachtsfällen sollten Sie daher nicht zögern, einen spezialisierten Schilddrüsenarzt aufzusuchen.

Unter- und Überfunktion

Denn bei einer Unter- oder Überfunktion produziert die Schilddrüse zu wenig oder zu reichlich Hormone. Unter anderem können bei einer Unterfunktion Stoffwechselstörungen, aber auch Stimmungsschwankungen und Haarausfall auftreten.

Gefürchtet sind zudem Zubildungen an der Schilddrüse, die oft harmlos, mitunter aber auch bösartiger Natur sind. Auch hier muss der Schilddrüsen(fach)arzt, ggf. in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachrichtungen, eine Einschätzung abgeben.

Generell können geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, aber auch Schluckbeschwerden sowie ein permanentes Engegefühl stets auf eine Schilddrüsensymptomatik hindeuten.

Bild: Bigstockphoto.com / Von Schonertagen

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