Was bedeutet es, wenn vom Arzt Gewebeknoten diagnostiziert werden?

Es klingt beängstigend, wenn ein Arzt das Wort Gewebeknoten in den Mund nimmt. Doch dabei muss nicht automatisch an eine bösartige Entartung im Sinne von Krebs gedacht werden:

Gutartig oder bösartig?

Denn es gibt auch gutartige Gewebeknoten. Etwa Myome, die zum Beispiel an der Gebärmuttermuskelwand lokalisiert sind. Machen die keinerlei Beschwerden, muss in der Regel nicht einmal operiert werden. Allerdings wird der Arzt den Befund regelmäßig kontrollieren.

Gewebeknoten können sich freilich auch an anderen Organen ausbilden. Auch Schilddrüsenknoten sind weit verbreitet. Patienten klagen dann häufig über ein Druck- und Engegefühl – vergleichbar einer Krawatte, die zu eng angelegt wurde – und/oder haben Schluckbeschwerden.

Was tun, wenn ein Gewebeknoten entdeckt wurde?

Derartigen Veränderungen wird der Mediziner unter anderem durch Ultraschalluntersuchungen auf den Grund gehen. Denn grade an der Schilddrüse können Knoten durchaus auch bösartiger Natur sein.

Prinzipiell lassen sich Gewebeknoten überall ertasten und befallen alle möglichen Körperstellen und Organe. So gibt es Knoten an Haut und Schleimhäuten ebenso wie in der Brust. Hier sollte dann auch an Brustkrebs gedacht werden, wobei freilich nicht jeder Knoten in der Brust automatisch ein bösartiger Tumor ist.

Vorsorge ist wichtig!

Dennoch sollten Gewebeknoten und andere Veränderungen stets durch einen erfahrenen Therapeuten abgeklärt werden. Speziell im Darm, wo eine Spiegelung des Organs die Prophylaxe der ersten Wahl ist. Denn gerade bei Darmkrebs können die Vorstufen, rechtzeitig erkannt, mit großem Erfolg therapiert und meist vollständig geheilt werden!

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